Blog 2 – Puerto Barantilla

Unsere Unterkunft vor Ort liegt in Puerto Barantilla und ist das Privathaus von Christine und Siegfried von Steiger – den Mitbegründern von Selva Viva. Das Haus ist super ausgestattet inklusive einer kleinen weißen quengeligen Katze namens Fanta. Hier haben wir auch unser „Büro“ eingerichtet, sprich aus Plastiktischen eine große Arbeitsfläche zusammen gebaut für all die Technik und Kartenmaterial. Der Ausblick durch das Fenster geht dabei direkt auf Selva Viva und ist atemberaubend. Getrübt wird er nur durch zwei Lagen Gitter am Fenster: einmal gegen lästige Moskitos und Insekten, einmal als Schutz gegen ungewollte Einbrecher.

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Von der Terrasse hat man jedoch freie Sicht und kann bei klarem Wetter in der Ferne den knapp 4000 m hohen Vulkan Sumaco entdecken. Viel Zeit zum Reisen wird nicht bleiben, aber dieses Ziel habe ich mir fest vorgenommen.

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„Puerto“ bedeutet auf Spanisch „Hafen“ und somit liegt hier auch eine der wichtigsten Anlegestellen zu Selva Viva. Denn fast alle Einrichtungen von Selva Viva sind nicht über die Straße, sondern nur per Boot vom Fluss erreichbar. Von hier machen sich viele Tagestouristen auf dem Weg zum Amazoonico oder der Liana Lodge aber ebenso jeden Morgen um 6:40 Uhr die Kinder der umliegenden Fincas auf ihrem Weg in die Urwaldschule. Der Schulbus in Form eines Urwaldkanus legt dabei noch ein paar Zwischenstops an der Isla Anaconda ein. Dort leben ca. 60 Kiwcha-Familien und von hier stammt auch „Don Remigio“ – der gesetzliche Repräsentant von Selva Viva in Ecuador. Er betreibt auch die Liana Lodge – hier kann man mitten im Urwald direkt am Fluss ein paar unvergessliche Tage im Regenwald verbringen.

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Der Rio Arajuno umfliesst zusammen mit dem Rio Napo die Isla Anaconda und bildet auch die nördliche Grenze von Selva Viva. Sein Wasserpegel kann extrem variieren. Immer wenn in den nahe gelegenen Anden Regen fällt schwillt der Fluss innerhalb kurzer Zeit um bis zu 2 Meter an und entwickelt sich an manchen Stellen zu einem reißenden Strom. 1-2 Tage später wird das braune Wasser dann langsam wieder klar. Glücklicherweise ist Chauffeur Victor ein erfahrener Kanute. Er wohnt mit seiner Familie direkt an der Anlegestelle und seine beide Kinder besuchen ebenfalls die Urwaldschule. Nachmittags ist allerdings Zeit für ein erfrischendes Bad im Fluss und Ballspiele.

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